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Die erkämpfte Republik – 1918/19 in Fotografien

Verantwortlicher Autor: Uwe Rembor Wien, 29.01.2019, 15:18 Uhr
Presse-Ressort von: Uwe Eugen Rembor Bericht 3264x gelesen
Die erkämpfte Republik
Die erkämpfte Republik  Bild: Uwe Rembor

Wien [ENA] Wien, 12. November 1918: Hunderttausende waren auf die Wiener Ringstraße gekommen, um das Ende der Habsburger Monarchie und den demokratischen Neubeginn zu feiern. An diesem Tag wurde die Republik Deutschösterreich ausgerufen. Die Ausstellung „Die erkämpfte Republik“ erzählt anhand der Ereignisse in

in Wien davon, wie der neue Staat entstand und welche Folgen die Wendezeit 1918/19 hatte. Zwölf dramatische Monate in faszinierenden historischen Fotodokumenten: Der Zerfall des Habsburgerreiches und das Kriegsende, die Rückkehr der Soldaten, Hunger und Not, 1918/19 markiert aber auch den Beginn einer neuen demokratischen Ära: Das Frauenwahlrecht und der Acht-Stunden-Tag wurden eingeführt, Zensur und Sammlungsverbote aufgehoben. Diese Errungenschaften kamen nicht von selbst: Sie waren hart erkämpft. Schauplatz des Massenkundgebungen und der revolutionären Massenkundgebungen war die Wiener Ringstraße.

Der politische und gesellschaftliche Umbruch fand erstmals vor den Augen von Fotojournalisten statt. Woche für Woche erreichten die aktuellen Bildberichte in den auflagestarken Illustrierten ein breites Publikum. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Werk des Wiener Fotografen Richard Hauffe (1878-1933), der besonders eindrückliche Bilder der jungen Republik hinterließ. Ein Teil seines Werks hat sich im Wien Museum erhalten und wird erstmals gezeigt. Die Ausstellung läuft bis zum 3.2.2019

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